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About

Der Creative Cluster ist ein selbstorganisierter, gemeinnütziger Ort für spartenübergreifende Kunst und Kultur in Wien.

Team des Creative Cluster

Incubator for Art, Culture & Community

Der CREATIVE CLUSTER versteht sich als kuratierte, spartenübergreifende Kreativbrutstätte und Kunstinkubator, als Wirtschaftsstandort sowie Kommunikationsplattform für die Kulturindustrie. Bezüglich Größe, Vielseitigkeit und Konzeptionierung ist das Pionierprojekt landesweit einzigartig, und wird zudem selbstfinanziert, selbstorganisiert und gemeinnützig betrieben. Neben den organisatorischen Agenden ist v.a. die Vernetzung unter den Kulturschaffenden und die kunstfördernde Arbeit des Vereins ein wichtiges Element seines Wirkens.

Hauseingang des Creative Cluster in der Viktor-Christ-Gasse

Der CREATIVE CLUSTER reagiert auf den wachsenden Bedarf an leistbaren Räumen in der Stadt und unterstützt die Kreativen vor Ort zudem durch Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Kooperationen und Veranstaltungen, wie beispielsweise das OPEN DOORS im Rahmen der Vienna Art Week.

Ein weiteres Erfolgsrezept ist die Einbindung bzw. Vernetzung mit der unmittelbaren Nachbarschaft im Bezirk, die von der Vielzahl an arbeitenden Menschen im CREATIVE CLUSTER profitiert. Damit leistet die gemeinsame Produktionswerkstätte einen wertvollen Beitrag zum Kultur- und Bildungsangebot im fünften Wiener Gemeindebezirk.

Gang mit Wandmalerei und Sessel

„Aus unserer Erfahrung der vergangenen Jahre wissen wir, dass der intensive Austausch zwischen den Akteur*innen im CREATIVE CLUSTER besonders geschätzt wird. Wir verstehen uns daher als Drehscheibe, die die künstlerische und berufliche Entwicklung der Kunst- und Kulturschaffenden vor Ort durch Kooperationen und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und zur Bewusstseinsbildung über den Stellenwert dieses Produktionsortes für Kunst im Bezirk und in der Stadt beiträgt“

Karim El Seroui, Gründer und künstlerischer Leiter CREATIVE CLUSTER

Der CREATIVE CLUSTER wurde 2017 am Standort Traktorenfabrik in Floridsdorf gegründet. Im Jahr 2019 bezog der gemeinnützige Verein die ehemalige Schule in der Viktor-Christ-Gasse, die 2020 um einen zweiten Gebäudetrakt erweitert wurde. Die Stadt Wien hat hier erstmals ein Pilotprojekt (Kunst- und Kultur- sowie Bildungsauftrag) zur Zwischennutzung ausgeschrieben. Gründer und künstlerischer Leiter ist der österreichische Künstler und studierte Architekt Karim El Seroui. Die KREATIVEN RÄUME WIEN – Büro für Leerstandsaktivierung unterstützen das Projekt von Beginn an mit Öffentlichkeitsarbeit, Beratung und Vernetzung.

Holzbänke im Innenhof
Holzbau-Workshop
Arbeit am Laptop im Innenhof

Team

Der Vereinsvorsitzende DI Karim El Seroui studierte Architektur und ist freischaffender bildender Künstler. Er gründete den Verein CREATIVE CLUSTER, der zahlreiche Kulturprojekte umsetzt, sowie die kuratierten Kunst- u. Kulturbrutstätten CREATIVE CLUSTER Traktorfabrik in Floridsdorf und CREATIVE CLUSTER Margareten, jeweils in Zwischennutzungsobjekten, betreibt. Die Mitbegründerin und Vorsitzende Stellvertreterin Mag. Zita Maria Kral ist studierte Kultur- u. Sozialanthropologin, verfügt über mehrjährige Berufserfahrung als Projektmanagerin in der Werbebranche, sowie über Weiterbildungen in den Bereichen Projektmanagement und Unternehmensführung, und ist seit 2016, neben ihrer Tätigkeit für den CREATIVE CLUSTER, selbstständig als Sprecherin und Darstellerin.

Team des Creative Cluster auf einem Sofa

Geschichte

Rückblick & Ausblick

Der CREATIVE CLUSTER wurde zunächst 2017 in einer ehemaligen Traktorenfabrik im 21. Wiener Gemeindebezirk von dem österreichischen Künstler und studierten Architekten Karim El Seroui gegründet. Die Projektleiterin und vorsitzende Stellvertreterin Mag. Zita Maria Kral ist studierte Kultur- und Sozialanthropologin, verfügt über mehrjährige Berufserfahrung als Projektmanagerin in der Werbebranche, sowie über Weiterbildungen in den Bereichen Projektmanagement und Unternehmensführung, und ist seit 2016, neben ihrer Tätigkeit für den CREATIVE CLUSTER, selbstständig als Sprecherin und Darstellerin.

2015 · Barrierefreiheit im Kopf

Gemeinsam haben die beiden zuvor bereits zahlreiche sozial engagierte Kunstprojekte und Kulturveranstaltungen realisiert. So im Jahr 2015 zum Beispiel das Kunst- und Inklusionsfestival  Barrierefreiheit im Kopf: Acht Tage lang sorgte die Kunstausstellung mit begleitenden Diskussionsrunden, Vorträgen, Workshops und kulturellem Rahmenprogramm für ein inklusives Miteinander. An der Veranstaltung mit über 70 Kooperationspartner*innen nahmen über 4.900 Besucher*innen aus dem In- u. Ausland teil.

Ein weiteres Projekt war  TETE A TETE / Stadtlabor Floridsdorf (als eines der Stadtlabore der Stadt Wien), welches transdisziplinäre künstlerische Praxis und Forschung in dem marginalisierten Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf ermöglichte und eine Begegnungszone zwischen lokalen Bewohner*innen und Künstler*innen schuf.

2017 · Gründung in der Traktorenfabrik

Als politisch unabhängiger, gemeinnütziger Verein versteht sich der CREATIVE CLUSTER gleichzeitig als kuratierte, spartenübergreifende Kreativbrutstätte und Kunstinkubator, sowie als Wirtschaftsstandort und Kommunikationsplattform für Kreativschaffende. Die   Kreativen Räume Wien – Büro für Leerstandsaktivierung   unterstützen das Projekt von Beginn an und halfen auch dabei ein neues Gebäude zu finden, nachdem der alte Standort aufgrund von Profitinteressen des privaten Eigentümers aufgegeben werden musste.

In Wien Margareten bezog der CREATIVE CLUSTER im August 2019 schließlich eine ehemalige Schule. Die Stadt Wien hat hier erstmals ein Pilotprojekt (Kunst- u. Kultur- sowie Bildungsauftrag) zur Zwischennutzung ausgeschrieben.

2019 · Einzug in die Viktor-Christ-Gasse

Das sanierungsbedürftige öffentliche Schulgebäude wurde von dem Verein durch diverse Renovierungsarbeiten und Umbauten wieder nutzbar gemacht und entsprechend den Anforderungen künstlerischer Arbeitsprozesse als gemeinschaftlich genutztes Kreativareal mit modernen Standards optimiert. Die schrittweise Adaptierung des Gebäudes gliedert sich in zwei Hauptabschnitte, da im Jahr 2020 der zweite Gebäudetrakt des flügelartig strukturierten Schulbaus hinzukam, was eine Verdoppelung der kreativwirtschaftlich genutzten Flächen bedeutete.

Auch weiterhin fallen laufend diverse Kosten für Reparaturen, Instandhaltung, (Gebäude-)versicherungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kuratierung, Veranstaltungsorganisation und die allgemeine Weiterentwicklung sowie für die Verbesserung und den Ausbau des umfangreichen Serviceangebots für die lokale Kunstszene und Kreativindustrie an. Neben öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen wie dem OPEN DOORS bei der Vienna Art Week, verursacht zusätzlich auch das regelmäßig stattfindende Programmangebot wie z.B. das kostenlose Fitnessprogramm für das Grätzl im Rahmen der Wiener Gesundheitsförderung oder partizipative Aktivitäten in der zugehörigen Grätzloase einen erheblichen finanziellen Aufwand, der die monetären Ressourcen des größtenteils selbstfinanzierten Projekts überschreitet.

2020 · Der zweite Gebäudetrakt

Auch in Bezug auf den organisatorisch-zeitlichen Aufwand fordert das nicht profitorientierte, selbstorganisierte Projekt viel zusätzliches ehrenamtliches Engagement und Leidenschaft, um zum Beispiel die rund 700 m 2 Gemeinschaftsfläche sowohl wirtschaftlich als auch organisatorisch mitzutragen. Ohne eine gemeinschaftliche Arbeitsweise wäre das Projekt nicht denkbar.

2021 wurde von der Stadt Wien der Standort in Margareten für die Nutzung als Kreativbrutstätte glücklicherweise um weitere zwei Jahre verlängert, was durchaus erfreulich ist, da sich so die jahrelange Aufbauarbeit des Vereins nachhaltig bezahlt macht und sich der hohe Aufwand des Projekts nur lohnt, wenn es auch eine gewisse Planungssicherheit und längerfristige Perspektive gibt.

2021 · Verlängerung in Margareten

Weil Leerstandsaktivierung und kulturelle Zwischennutzungen immer auch viele Risiken sowie wirtschaftliche, rechtliche und organisatorische Herausforderungen mit sich bringen, ist auf dem Gebiet nach wie vor viel Eigeninitiative und Pionierarbeit gefragt. Entsprechende rechtliche Tools und spezielle Förderprogramme seitens der öffentlichen Hand könnten die Stadtentwicklungspioniere entlasten und in Zukunft dazu beitragen diesen aufstrebenden Bereich noch stärker zu unterstützen und nachhaltiger zu gestalten.

Die hohe Nachfrage zeigt, dass es leistbare und unabhängige kulturelle Räume und Stadtentwicklungsprojekte mit zukunftsweisender gemeinschaftlicher und transdisziplinärer Ausrichtung wie den Kunstinkubator CREATIVE CLUSTER braucht und dass der gesellschaftliche Mehrwehrt, den solche Projekte mit sich bringen, für eine moderne Stadt wie Wien unverzichtbar ist. Um die hohe Qualität des mannigfaltigen Angebots für Kreativschaffende und Kulturinteressierte weiterhin aufrecht erhalten zu können und ständig weiterzuentwickeln, wäre deshalb in Zukunft auch eine dauerhafte finanzielle Unterstützung bzw. ein dauerhafter Standort wünschenswert, um das bezüglich Größe, Vielseitigkeit und Konzeptionierung landesweit einzigartige Pilotprojekt dauerhaft zu erhalten und gebührend wertzuschätzen.

Tanzperformance bei Barrierefreiheit im Kopf 2015
Ausstellung mit Skulpturen in einer Halle
Gruppenfoto von Schüler*innen beim Festival Barrierefreiheit im Kopf