*1989 in Doboj (Bosnien-Herzegowina), lebt und arbeitet in Wien (Österreich)
Irena Pejčić stellt Intimitäten dar. Sie schildert Geschichten über Vergangenes, Brüchiges, Unwiederbringliches. Ihre Arbeitsweise ist die Body Art. Die Darstellung des Körpers als Kunstmedium oder -objekt. Er wird räumlich, plastisch ins Zentrum gerückt. Dabei entsteht eine perspektivische Umkehr, welche die Betrachtenden herausfordert.
Die Arbeiten verbindet ein performativer Stil. Diese Nuance zeichnet Pejčić’s Handschrift aus und schafft Wiedererkennungswert. Sie arbeitet primär mit Gips, um das Gebrochene zu thematisieren. Die daraus resultierenden Plastiken konfrontieren Realitäten. Pejčić wurde in Jugoslawien, dem heutigen Bosnien-Herzegowina, geboren. Als zweijähriges Kind kam sie nach Österreich. Das Aufwachsen zwischen diesen gesellschaftlichen Antagonismen, einem vom Krieg gezeichneten und einem sicheren Land, prägen ihre Arbeiten immens.
Fotocredits:
- Projekt „Femizid“, Copyright Anđela Livančić
- Projekt „land of mine“, Copyright Jolly Schwarz
- Projekt „običaj“, Copyright Jolly Schwarz


